Höllental-Lied    

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Lebenslauf und Original-Schreibmaschinentext des Komponisten und Textdichters Karl Schnetz

De Rotbach ruuscht – un will verzehle
us alte Zitte her un hie
De Hirsch am Fels duet d’Ohre Stelle
un lueget so versunne dri
Vo dunkle Tanne d’Vögel singe
un über Felse schroff un kahl
die flinke Reh un Gemsli springe,
wie schön bisch du – mi Hölledal

Stehn Schwarzwaldhüsli an de Halde
hell lueget d’Sunn zum Fenster ni
Im Stiebli sieht mer d’Mueder walte
un Kinderlache mischt sich dri
Vum Bergwald hört mer d’Axt un d’Säge
und drinne bruelt e Kueh im Stall
E Kätzli sunnt si uf de Stäge
wie schön bisch du – mi Hölledal

Es luegt mit altersgraue Muure
Burg Falkenstein vum Fels herab
Het mengem Ritter, mengem Buure
in d’Wagle g’lueget un ins Grab
Hell lüttet über Leid un Freude
s’Kapelleglöckli jhell ins Tal
Un lüttets einst, wenn i mueß scheide
so b’huet di Gott – mi Hölledahl

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